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Sozialplan LHT Line Maintenance

Geschlossenes Auftreten gegen unsoziales Verhalten des Managements!

Ein „Weiter so“ darf es nicht geben!

Wie gerade, und das absolut zu Recht, der LHT Line Maintenance Sozialplan kommentiert wird, lässt bei uns die Frage aufkommen:

Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Zum einen fährt das Management seit Jahren einen absolut unsozialen und unkollegialen Kurs, zum anderen lassen verschiedene Betriebsräte und Gewerkschaftsvertreter genau diesen Kurs zu.

Ein Beispiel hierzu ist der Tarifvertrag Corona-Krise, dessen Sinnhaftigkeit sogar seitens der neuen ver.di Sekretärin der Fachgruppe Luftverkehr öffentlich in Zweifel gestellt wird. Zitat: “Die Beschäftigten haben mit der Krisenvereinbarung und Kurzarbeit ihren Beitrag dazu geleistet, diese zu bewältigen. Aber die Lufthansa baut trotzdem Arbeitsplätze ab und  konterkariert damit die Krisenvereinbarung.“

Ein anderes Beispiel ist eine neue Betriebsvereinbarung bei der LHT in FRA zum Thema "Flexible Arbeitszeit". An dieser Stelle müssen wir uns die Frage stellen: Sind wir nicht selbst schuld, wenn wir den Arbeitgeber so mit uns umgehen lassen?!?

"Wir ziehen geschlossen an einem Strang" - Genau das machen wir aber nicht!

Denn dann hätten diese Veröffentlichung auch andere mitunterschrieben.  Von Einigkeit sind wir weit weg - und das weiß auch das Management und nutzt dies schamlos aus.

Es kann also nur einen Weg geben:

Sich gewerkschaftlich organisieren, sich verbünden und dann gemeinsam dagegen anstehen. Es gibt zwei Möglichkeiten sich gewerkschaftlich zu organisieren: Man bleibt weiter bei der ver.di mit einem weiter so oder geht endlich mal neue Wege mit einer TGL/IGL.

Auch wenn die TGL/IGL nicht der gewünschte Tarifpartner des Arbeitgebers ist, hätten wir sehr wohl die Chance mit einer eigenen Mächtigkeit, oder ggf. gemeinsam mit einer ver.di zusammen, neue Akzente zu setzen.

Ihr müsst euch nur entscheiden in welcher Gewerkschaft ihr euch wiederfindet, wo Ihr Euch richtig vertreten fühlt und mit wem Ihr zusammen etwas erreichen wollt.

Ein anderer Punkt ist der von uns angemahnte Fachkräftemangel. Sehr früh haben wir vor der Situation gewarnt, die genau jetzt schon eingetreten ist. Bei der LHA in FRA und MUC wird händeringend Personal gesucht. Ausgeschiedene Beschäftigte wurden kontaktiert und ihnen wurden verschiedene Stellen angeboten. Unter der Hand wird gemunkelt, dass die Abfindung auch nicht zurückgezahlt werden muss.

Wir alle haben dieses Abfindungsprogramm durch den TV-Krise mitfinanziert. Wie würde es sich also auf den Betriebsfrieden auswirken, wenn ausgeschiedene Beschäftigte jetzt mit einem "dicken Bonus" zurückgeholt werden, den wir alle bezahlt haben?

Wie kann es überhaupt passieren, dass auf einmal Personal fehlt, obwohl im Vorfeld klar war, dass die Produktion zeitnah wieder anziehen wird und Fachpersonal nicht auf den Bäumen wächst?

Warum werden LTMI Beschäftigte hier schon wieder außen vorgelassen? Erst dürfen sie nicht am Freiwilligenprogramm teilnehmen, und nun, wo sie ja verkauft werden sollen, wird Ihnen diese Tür auch zugeknallt.
Wird für dieses Missmanagement eigentlich jemand zur Verantwortung gezogen?

Unsere Standpunkte sind klar:

  • Es kann so einfach nicht weitergehen!
  • Organisiert und solidarisiert euch!
  • Lasst uns zusammenarbeiten!

Euer Vorstand

Dein Ansprechpartner,

unsere Vertrauensleute vor Ort!

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